Neuer Aufschlag – Landrat sichert erneut Unterstützung zu

Ab neuem Schuljahr greift das neue Programm des Landessportbunds – Landrat sichert erneut Unterstützung zu

Saalfeld. Seit Juni 2022 läuft die Initiative Zukunftssport im Städtedreieck am Saalebogen – und von Anfang an wurde es von Landrat Marko Wolfram unterstützt. Zum Ende des Schuljahres läuft das bestehende Programm nun aus, das aus Bundesmitteln finanziert wurde, um nach dem Ende der Corona-Pandemie wieder mehr Bewegung zu fördern. Durch den Landessportbund Thüringen wird jetzt ein Nachfolgeprogramm aufgelegt, bei dem die beteiligten Sportvereine nun einen Eigenanteil aufbringen müssen – im ersten Jahr liegt er bei 20 Prozent, was ungefähr 15 000 Euro bedeutet.

Über die Entwicklung der Initiative Zukunftssport in den vergangenen beiden Jahren und die Möglichkeiten des neuen Programms informierten Mitte Mai die Beteiligten: Oliver Grau vom 1. SSV Saalfeld, der Vorsitzende des Kreissportbunds Frank Persike und Ken Langhammer. Als Bewegungscoach für Kindergärten und Schulen sowie für die Kindergarten Sporthelfer Aktion ist er Ansprechpartner und Koordinator für die zusätzlichen Sportangebote in den Einrichtungen.

„Die Initiative hat sich gebildet, um Kindern wieder mehr sportliche Bewegung zu ermöglichen. Dafür engagieren sich ehrenamtliche Sporthelfer und Übungsleiter zusammen mit dem hauptamtlichen Bewegungscoach. In mehreren Kindergärten und Grundschulen im Städtedreieck finden so wöchentlich mehrere sportliche Bewegungsstunden statt und sorgen bei den Kindern für mehr Freude an Bewegung“, erläutert Oliver Grau. „Außerdem ist ja wissenschaftlich belegt, dass Bewegung die kognitiven Fähigkeiten fördert.“  Die „Sporthelfer-Sportstunden“ finden in den Schulen im Bereich der Arbeitsgemeinschaften statt. Ein besonders aktives Beispiel ist die Saalfelder Marco-Polo-Grundschule. Dort gibt es bereits vier Sport-AGs – und jetzt möchte die Schule gerne eine fünfte AG einrichten.

In den vergangenen zwei Jahren sind zwischen den Kooperationspartnern, dem Kreissportbund, den beteiligten Vereinen, Kindergärten und Schulen oder dem Gesundheitsamt eine enge Zusammenarbeit und großes Vertrauen entstanden. So wurden mit dem Gesundheitsamt Kindergarten-Sportkonzepte entwickelt. Auf dieser Grundlage soll nun eine reibungslose Fortführung im neuen Programm ermöglicht werden.

Für die benötigten Eigenmittel haben neben dem Landrat und der Kreissparkasse auch die Städte Saalfeld und Rudolstadt ihre Unterstützung zugesagt. Außerdem hatten die bisherige Aktion schon einige Unternehmen finanziell gefördert – die Partner der Initiative Zukunftssport, hoffen nun, dass sich diese Hilfe verstetigen wird.

Bei der Sporthelfer-Aktion und den Bewegungsprogramm sind bislang vier ehrenamtliche Kräfte engagiert. „Das hat Potential“, so Oliver Grau, „um noch mehr Ruheständler als ehrenamtliche Sporthelfer zum Mitmachen zu bewegen.“ Meist geht es um eine Stunde in der Woche, die von einem Helfer oder einer Helferin abgesichert werden müsste.

Text und Foto: Martin Modes I Presse- und Kulturamt

 

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